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Grantig sein kann man lernen.

Glücklich sein aber auch.

Die Wiener Jahreszeiten "deppate Pollen", "deppate Hitze", "deppate Blattln", "deppate Kälte"

Kennst du das? Es gibt Menschen, denen fällt das Butterbrot aus Prinzip mit der Butterseite auf den Boden. Und dann gibt es Menschen, denen fliegt das Butterbrot ohne Anstrengung in den Mund. Mit Marmelade.


Wieso scheint es Menschen zu geben, denen prinzipiell immer das Negative passiert, während sich andere vor der Glückssträhne gar nicht mehr retten können?

Ich verrate dir ein Geheimnis: Der Schein trügt.

Den sogenannten Glückskindern fällt genauso das Brot mit der Butterseite auf den Boden. Und sie stoßen sich ebenso den kleinen Zeh an jedem vorhandenen Möbelstück. Der Unterschied ist lediglich, dass sie sich davon nicht den Tag verderben lassen. Und das kann man lernen!Ihr Geheimnis ist einfacher als du denkst: Glücklichsein ist Einstellungssache. Und heute lüften wir dieses Geheimnis gemeinsam.



Deine Einstellung bestimmt deinen Tag


Wir alle haben unsere Lieblingsjahreszeiten. Für einige von uns ist der Frühling wie ein Neuanfang, wenn die ersten Blumen sprießen. Andere sind Sommerkinder und lieben die Wärme und die langen, hellen Tage. Manche von uns fühlen sich im Herbst am wohlsten, wenn die Blätter bunt werden und die Luft frisch und klar ist. Und dann gibt es die Winterliebhaber, die die Ruhe und den funkelnden Schnee lieben.


Ich gebe zu, ich gehöre zu diesen Verrückten, die sich erst ab 30 Grad C° im Schatten wohl fühlen. Aber was ist, wenn die Hitze fast unerträglich wird? Oder wenn man nicht der Sommertyp ist? Oder wenn man einfach normale Temperaturen bevorzugt?


Hier kommt die Einstellung ins Spiel. Es geht nicht darum, plötzlich den Sommer zu lieben, wenn du eigentlich ein Wintermensch bist. Es geht darum, das Schöne im Sommer zu sehen und dich bewusst darauf zu konzentrieren. Und nein, das bedeutet nicht, dass du plötzlich Schneeengel im Bikini machen musst, sobald der Winter anbricht! Es geht darum, die Einzigartigkeit der Jahreszeiten zu erkennen und jene Dinge schätzen zu lernen, die du in dieser Jahreszeit – und zwar nur in dieser Jahreszeit – tun und erleben kannst. Ich persönlich werde nie der größte Fan vom Winter sein. Allerdings hat er einige Besonderheiten, die ich sehr an ihm schätze. Und genau da sind wir schon beim Thema.


Diese Einstellung lässt sich auf viele andere Bereiche deines Lebens übertragen. Stell dir vor, du stehst vor einer Herausforderung bei der Arbeit. Es ist leicht, sich auf das Negative zu konzentrieren und sich von der Schwierigkeit der Aufgabe überwältigen zu lassen. Aber was wäre, wenn du stattdessen versuchst, die Situation als Chance zum Lernen und Wachsen zu sehen? Was wäre, wenn du dich auf die Fähigkeiten konzentrierst, die du durch diese Herausforderung entwickeln könntest? Plötzlich wird die Aufgabe spannend – fast schon wie ein Spiel, bei dem du dir immer mehr Skills aneignest, bevor du ins nächste Level aufsteigst. Dein Leben ist im Grunde nicht anders.


Mit der richtigen Einstellung kannst du das Positive in jeder Situation sehen und so ein erfüllteres und glücklicheres Leben führen. Doch wie fängt man damit an?



Die Macht des Mentaltrainings und eines positiven Mindsets


Unser Gehirn ist ein faszinierendes Organ. Es lernt, worauf es sich fokussieren soll. Wenn du dich ständig auf das Negative konzentrierst, wirst du immer mehr Negatives sehen. Aber wenn du dich auf das Positive konzentrierst, wird dein Gehirn lernen, die positiven Dinge stärker wahrzunehmen. Deine Einstellung ändert sich, du bleibst gelassener, ruhiger, positiver. Das ist die Macht des Mentaltrainings und eines positiven Mindsets.


Eine einfache, aber effektive Strategie ist die "Drei-Gute-Dinge"-Übung. Jeden Abend vor dem Schlafengehen, denke an drei gute Dinge, die an diesem Tag passiert sind. Sie können klein oder groß sein, wichtig ist nur, dass sie positiv sind. Diese Übung hilft dir, deinen Fokus auf das Positive zu lenken und dein Gehirn zu trainieren, das Gute in deinem Leben zu sehen. Du wirst merken, dass du diese Übung irgendwann automatisch in dein Verhalten integrierst und somit einen Schritt weiter bist.


Mit ein wenig Training kannst du lernen, das Schöne in jeder Situation zu sehen. Vielleicht ist es die lebendige Energie des Sommers, die dich inspiriert und motiviert Und wer weiß, vielleicht entdeckst du ja sogar eine neue Liebe und Dankbarkeit für "deppate Hitze" im Sommer und „deppate Blattln" im Herbst! Ich persönliche liebe diese „deppaten Blattln“, denn sie sehen nicht nur traumhaft schön aus, sie rascheln auch so lustig, beim durchlaufen.



Die Lüge des Glücks: Die deppate Hitze lieben lernen


Ich höre ganz oft sowohl von Branchenkollegen als auch Teilnehmern: „Du musst lernen xy zu lieben.“ Meiner Meinung nach ist das ein absoluter Blödsinn. Man kann nicht alles mögen oder sogar lieben. Stell dir vor, es laufen nur noch Menschen mit einem permanenten Grinsen durch die Gegend, weil sie sich einreden alles und jeden lieben zu müssen. Das schafft ein falsches Bild von Mentaltraining und eine unrealistische Anforderung an jede Person, die an ihrem Mindset arbeiten möchte. Du darfst Dinge nicht mögen! Das Geheimnis liegt darin, wieviel Macht du ihnen gibst.


Glücklichsein ist Einstellungssache, das ist schon richtig. Aber in erster Linie geht es darum, sich von negativen Dingen nicht gleich den ganzen Tag zerstören zu lassen. Sich auf die schönen Momente am Tag zu konzentrieren, während man die „deppate Hitze“ verflucht, ist genauso in Ordnung. Solange du Freude zulässt und dieser mehr Raum gibst, als „deppaten Pollen“, „deppater Hitze“, „deppaten Blattln“ und „deppater Kälte“, bist du auf dem besten Weg ein starkes Mindset aufzubauen, das dich durch die Jahreszeiten bringt.


Und wenn du dabei ein wenig Hilfe brauchst, bin ich als erfahrene Mentaltrainerin mit ganzem Herzen zu jeder Jahreszeit für dich da.


Denn am Ende des Tages ist es unsere Einstellung, die unser Leben formt und bestimmt, wie glücklich wir wirklich sind.


Was sagst du zur "deppaten Hitze"? Ich bin auf deine Meinung gespannt. Lass mir gerne eine Nachricht im Kommentarfeld da!


Alles Liebe und bis bald

Jeanne

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1 Comment


Franz Kirkovits
Franz Kirkovits
Jul 17, 2023

Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch….

(Karl Valentin)

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